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  Bier ABC
Abt
bezeichnet Trappistenbiere, die stärker als Dubbel und Tripel sind, meistens um die 10%vol.

Alkoholgehalt
ist abhängig vom Stammwürzegehalt des Bieres. Aus einem Sud mit 12% Stammwürze werden durch Gärung etwa 5 Volumenprozente Alkohol.

Alkoholfrei
darf ein Bier bezeichnet werden, das weniger als 0,5 Gewichtsprozent Alkohol aufweist.

Ale
Oberbegriff für nach britischer Art gebrauten, obergärigen Biere.

Altbier
Dunkles Lagerbier, das mit obergäriger Hefe vergoren wird. Eine Bierspezialität, die vorwiegend in Westdeutschland getrunken wird.

Amber
Neuere Bezeichnung für Ale. Wird oft bei belgischen und amerikanischen Ales verwendet.

Barley Wine
Zu deutsch 'Gerstenwein'. Die stärksten Varianten britischer Ales tragen oft die Bezeichnung Barley Wine.

Belgisches Ale
etwas gehaltvoller im Geschmack als englisches Ale, niedrigprozentig, obergärig und bernsteinfarben.

Bier
wird nur aus den Grundzutaten Malz, Hopfen, Hefe und Wasser durch alkoholische Gärung hergestellt.

Blume
Als Blume bezeichnet man die Schaumkrone auf dem Bier im Glas. Eine Blume entsteht aul Reaktion von Eiweißabbauprodukten und Kohlensäure. Je grobblasiger der Schaum, dest kürzer hält das Ganze.

Bock
Ober- und untergäriges Bier mit mindestens 16% Stammwürze. Es gibt helle und dunkle Bockbiere.

Braunbier
Volkstümliche Bezeichnung für schwach alkoholhaltiges und wenig gehopftes, obergäriges und brauntöniges Bier mit wenig Kohlensäure. Heute kaum noch erhältlich.

Doppelbock
ist was starkes mit mindestens 18% Stammwürze.

Dortmunder
etwas dunkler und weniger hopfig im Vergleich zum Pils. In Dortmund selbst als Dortmunder Export geläufig, verwenden unsere holländischen Nachbarn gern die Abkürzung Dort.

Dubbel
bedeutet übesetzt soviel wie »doppelt« (auch »double«). Bezeichnet werden damit Abteibiere (siehe auch unter »Trappist«) zwischen 6%vol und 8%vol.

Duvel
ist ein helles belgisches Starkbier, welches nach seinem Ursprungsort benannt wurde. Man trinkt es bei Raumtemperatur, daher vielleicht die wörtliche Übersetzung (Teufel)?

Einfachbier
nennt man ein Bier mit einem Stammwürzgehalt von 1,5% bis 6,9%

Eisbier
ist ein oft recht helles und mildes Bier. Nach abgeschlossenem Brauprozess wird das junge Bier bei leicht frostigen Temperaturen gelagert, wodurch sich kleine Eiskristalle bilden, welche die Bitterstoffe im Bier binden. Diese Kristalle werden anschließend herausgefiltert, wodurch das Bier seinen besonders milden Geschmack erhält.

Exportbier
Untergäriges helles Vollbier mit mindestens 12,5% Stammwürze. Weniger herb als Pilsener.

Faro
Eigentlich ein Lambic, allerdings mit Zucker vermengt um den säuerlichen Geschmack zu kaschieren.

Fichtenbier
Deutsche Bezeichnung für Pine Ale. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in Schottland gebrautes Ale. Dabei wurde die Gerste stundenlang mit Fichtenzweigen gekocht und kurz vor der Gärung Kiefernblüten zugesetzt. Man glaubte an eine kampf- und forterhaltungssteigernde Wirkung, sowie den Schutz vor Skorbut und ähnlichem. Außerdem sollte, laut den Abergläubigen eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsgeburt eintreffen.

Fruchtbier
Kategorie für Biere die einen Fruchtanteil haben (in Belgien am meisten verbreitet). Meist ist Gueuze oder Lambic die Grundlage.

Gambrinus
Obwohl keiner genau weiß, wann und ob er überhaupt gelebt hat, ranken sich um Gambrinus genug Legenden, die ihn alle irgendwie mit Bier in Verbindung bringen. Deswegen ist er nicht nur Namensgeber für das ein oder andere Bier, sondern Schutzpatron aller Bierbrauer.

Gärung
Bei der Gärung verwandelt Hefe den Malzzucker in Alkohol. Dabei wird Kohlensäure freigesetzt. Die Gärung erfolgt bei 5-9°C und dauert ja nach Stammwürzgehalt 5-6 Tage.

Gerste
Zum Brauen wird zweizeilige Sommergerste verwandt, da diese einen besonders niedrigen Eiweißgehalt hat. Durch Keimen und Darren wird die Gerste zum Malz und kann dann erst zum Brauen verwendet werden.

Gose
nennt man ein, im anhaltinischen verbreitetes, obergäriges Bier. Massgebend für den typisch säuerlichen Geschmack ist die Spontangärung. In den Benelux-Staaten und in Frankreich Lambic genannt.

Grand Cru
wurde ursprünglich als Herkunfts- und Qualitätsprädikat an die Namen einiger belgischer Spezial- und Starkbiere gehängt. Da heutzutage zu jeder Jahreszeit so ziemlich alles gebraut wird, nicht mehr bindend.

Gueuze
Bezeichnung für die abgefüllte Mischung aus Verschnitten von jungem und reifem Lambic. Der Geschmack gegenüber dem Lambic selbst gestaltet sich süßsäuerlich und etwas voluminöser.

Hafer
fand lange Verwendung zum Brauen von Bier, bevor sich Hopfen und Gerste als ideale Grundstoffe erwiesen.

Hefe
bringt die Bierwürze zur Gärung. Dadurch wird Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Nach Beendigung des Brauvorganges setzt sich die Hefe oben oder unter ab. Daher die Bezeichnung ober- bzw. untergärig.

Hefeweizen
siehe Weissbier

Hirschen
Kein Tier, sondern die Bezeichnung für ein 200l-Fass im süddeutschen Raum.

Hopfen
verleiht dem Bier den typische bitteren herben Geschmack. Hopfen trägt natürlich zur Haltbarkeit bei, da die enthaltenen Bitterstoffe das Wachstum bestimmter Bakterien hemmen. Hopfen verhilft auch der "Blume" zur Standfestigkeit und gehört im übrigen zur Gattung der Nesselpflanzen.

Humulon
ist ein, angeblich beruhigende Eigenschaften besitzendes Hopfenextrakt.

Icebeer
ist die englische Bezeichnung für Eisbier (Manchmal auch auseinander, also Ice Beer betitelt). Wird allerdings aus marketingtechnischen Gründen gerne im deutschsprachigen Raum verwendet. (Definition siehe Eisbier)

Jahresbierverbrauch
Die Tschechen sind Weltmeister im Bierkonsum (ca. 185l/pro Kopf im Jahre 2002). Der Deutsche auf Platz 2 schaffte gerade mal 125l, während Sachsen als (Bier-)trinkfreudigstes Bundesland einzeln gerechnet mit 165l den Schnitt nach oben drückt.

Jahrgangsbier
So bezeichnet man die wenigen, meist nur in begrenzter Stückzahl, oftmals in historischer Brauweise hergestellten Biere, welche mit andauernder, sachgemäßer Lagerung nicht verderben, sondern sogar an Geschmacksqualität gewinnen.

Jungbier
heißt das Bier nach der ersten Hauptgärung. Es wird in Drucktanks noch ca. 3 Wochen gelagert.

Kalium
In einem Liter Durchschnittsbier befinden sich um die 50 mg Kalium.

Kalorien
Bier hat pro Liter, je nach Sorte, ca. 430 kcal, nur Mineralwasser, Kaffe und Tee (ungesüßt getrunken) sind kalorienärmer.

Kalzium
In einem Liter Durchschnittsbier befinden sich zwischen 0,06 mg und 0,09 mg Kalzium.

Kleinbier
auch Schmalbier oder schlicht und einfach als Dünnbier bezeichnet nennt man Biere mit sehr geringer Stammwürze.

Kölsch
Obergäriges Vollbier, das aus Köln und Umgebung stammt.

Kräusen
nennt man die Schaumschicht, welche sich nach einiger Zeit im Gärbottich bildet.

Kräusenbier
ist die Bezeichnung für ein fertig vergorenes Bier, dem ein Anoch hochgärendes Jungbier zur Nachreife zugesetzt wird.

Lager
Als Lagerbiere kommen Biere auf den Markt, die mindestens 2 Tage in der Brauerei gelagert wurden, obwohl gerade kleinere Brauereien ihre meist untergärigen Biere mehrere Wochen vor dem Verkauf lagern. Allgemein werden untergärige Biere als Lager betitelt.

Lambic
Aus wilder Hefe aus dem Sennetal (Belgien) gabraut und spontan gegoren. Es hat niedrigen Alkoholgehalt, wird oft mit Früchten angerichtet.

Latzen
Als Latzenbier bezeichnet man ein besonders starkes Altbier.

Märzen
Untergäriges Vollbier wurde früher, als nur im Winter gebraut werden konnte, im März stärker eingebraut, um so die Haltbarkeit zu erhöhen. Nach den heißen Sommermonaten wurde es, wie auch heute noch auf Volksfesten (z.B. Oktoberfest), ausgeschenkt. Alkoholgehalt über 5%.

Maibock
ist ein kräftig gefärbtes Starkbier, das im Monat Mai ausgeschenkt wird. Sein Stammwürzegehalt liegt bei mindestens 16%.

Maische
Das geschrotete Malz wird mit Wasser vermischt und erwärmt. Dabei werden die schwerlöslichen Bestandteile gelöst, Stärke wandelt sich zu Malzzucker.

Malz
Gerste wird zum Keimen gebracht. Das sog. Grünmalz wird auf die Darre gebracht und mit Heißluft getrocknet. Dadurch entsteht der typische Malzgeschmack.

Malzbier
Obergärig, braunschwarzes Bier, bei dem die ca. 7% Stammwürze durch Brauzucker auf einen Extraktanteil von 12-13% gebracht werden. Die Gärung wird bei einem Alkoholgehalt von 1% unterbrochen. Dieses »Bier« darf in Bayern nur unter der Bezeichnung »Malztrunk« in Handel gebracht werden.

Märzen
Laut alter bayerischer Brauordnung aus dem Jahre 1539 durfte damals nur zwischen dem 29. September (St. Michael) und dem 23. April (St. Georg) gebraut werden, u. a. wegen der extremen Brandgefahr beim Biersieden im Sommer. Außerdem gab es noch keine künstliche Kühlung, weshalb man sich mit Eisblöcken aus der Natur behalf, womit man die Produktion in sogenannten Bierkellern (vgl. Felsenkellern) kühlte. Trat das Eis im Frühjahr naturgemäß zurück, gab es dann das erste trinkbare Bier, welches nach dem Frühjahrsmonat März benannt wurde. Die Bezeichnung ist heute vor allem in Österreich und im süddeutschen Raum verbreitet, wobei es mittlerweile Biere bezeichnet, die eigentlich als Exporttyp einzuordnen wären.

Mild Ale
nennt man ein besonders mildes Ale, mit geringem Hopfenanteil. Die Farbe ist meist bräunlich, der Geschmack erinnert nicht selten an Karamel.

Milk Stout
auch »Sweet Stout« genannt kommt aus dem englichen Raum und erinnert im Geschmack an Milchsäure.

Obergärig
Biere, die mit obergäriger Hefe hergestellt sind. Z.B. Weizenbier, Kölsch, Alt.

Pils (Pilsener)
Sortenbezeichnung für ein helles Vollbier mit meist ausgeprägtem Hopfenaroma. In Pilsen wurde erstmals ein Bier dieser Art von einem Vilshofener Braumeister gebraut.

Porter
Aus unvermälzter Gerste gebraut, am besten bei Zimmertemperatur genießen. Heute nur noch untergärig, früher in England auch obergärig gebraut.

Prosit
In deutschsprachigen Gefilden verbreiteter Trinkspruch, im Ursprung lateinisch, zu deutsch so viel wie "Es möge nützen".

Quadrupel
bedeutet übesetzt soviel wie »vierfach«. Bezeichnet werden damit, im Gegensatz zum Dubbel und Tripel nicht wirklich Abteibiere (siehe »Trappist«), sondern, das, was vor allem amerikanische Brauer als solche anbieten. Daher auch nicht überall als Gattung anerkannt. Im allgemeinen liegt der Alkholgehalt zwischen 10%vol und 12%vol.

Rauchbier
Über Torf- oder Holzfeuer behandelter Malz verbreitet ein rauchiges Aroma im Bier. Früher manchmal nicht anders machbar, heute nur noch sehr wenig verbreitet.

Reinheitsgebot
Von Herzog Wilhelm IV. von Bayern am 23. April 1516 erlassen, wonach Bier nur unter Verwendung von Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden darf. Das Reinheitsgebot gilt als die älteste Lebensmittelverordnung der Welt. Hefe war damals noch unbekannt, man verließ sich auf die Hefe, die in der Luft enthalten war.

Rezenz
Fremdwort für Spritzigkeit und Frische eines Bieres. Ein Maß von 4-5 Gramm Kohlensäure pro Liter Bier sollte nicht unterschritten werden.

Russ (auch Russ´n, oder Russe)
im süddeutschen Raum gebräuchlicher Begriff für, zu gleichen Teilen mit Zitronenlimonade vermengtes, Weissbier. Also praktisch ein Weissbierradler.

Schalander
nennt man den Verkostungs- bzw. Schankraum einer Brauerei.

Schankbier
Biergattung, bei der die Stammwürze 7-10,99% beträgt. Nach dem Gären liegt der Alkoholgehalt etwa ein Drittel niedriger als bei Vollbier.

Stammwürzegehalt
bezeichnet die Menge aus dem Malz gelösten Stoffe in der unvergorenen Würze. Aus der Stammwürze bilden sich etwa zu je einem Drittel Alkohol und Kohlensäure. Ein Drittel ist Restextrakt.

Stange
In der Schweiz das meist verbreiteste Bierglasformat. Es passen 3 dl Hopfenkaltschale hinein.

Starkbier
nennt man ein Bier mit einem Stammwürzgehalt von mindestens 16%

Stout
ist ein fast immer schwarzes und hochstämmiges Bier. Es vermittelt den Geschmack von geröstetem Malz. Es gibt Dry, Sweet und Bitter Stout, alle verbindet jedoch der cremige Schaum.

Trappist
Obergäriges Bier, das vor allem belgischen Ales und Barley Wines sehr ähnelt. Weltweit gibt es nur sechs Brauereien, die ihr Bier als Trappistenbier bezeichnen dürfen.

Treber
Malzrückstände (Spelzen), die nach Abfließen der Würze im Läuterbottich verbleiben. Werden als Futter in der Viehhaltung verwendet.

Tripel
bedeutet übesetzt soviel wie »dreifach« (auch »triple«). Bezeichnet werden damit Abteibiere (siehe auch unter »Trappist«) zwischen 8%vol und 9%vol.

Untergärig
Biere, die mit untergäriger Hefe hergestellt sind (Pils, Export, Bock, Doppelbock, Hell, Märzen, Lager).

Vollbier
Gattungsname für Bier mit einem Stammwürzegehalt von 11% bis 15,9%.

Wasser
ist nach der Gärung noch zwischen 80% - 90% im Bier enthalten.

Weissbier (auch Weizenbier)
Obergäriges Bier. Wie der Name schon sagt, wird beim Brauen von Weiß- oder Weizenbier neben Gerstenmalz auch Weizenmalz verwendet. Die bezeichnung Weizen- oder Weißbier variiert regional.

Zwicklbier
Das Zwickl ist ein Bier, rein naturbelassen, aus dem die natürlichen Trübstoffe, Hefe und Eiweiß, nicht herausgefiltert wurden. Der Name kommt vom Abzwickeln, bei dem der Braumeister am Zwicklhahn Bier aus den Lagertanks entnimmt, um die Qualität des Bieres zu überprüfen. Die Trübung ist, wie schon gesagt, rein natürlichen Ursprungs und wird von schwebenden Eiweiß- und Hefeteilchen hervorgerufen. Für die Zwicklliebhaber wird das Zwickl direkt aus den Lagertanks abgefüllt.

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